+++  22.03.2019 Aufruf zur Dorfputzete 2019  +++     
 
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8. Erhalten Asylbewerber mehr Geld als deutsche Hartz-IV-Bezieher?

Nein. Die Regelsätze für Flüchtlinge liegen durchweg unter den Leistungen für ALG-II-Bezieher. Allerdings dürfen die Leistungen für Asylbewerber laut Urteil des Bundesverfassungsgerichts auch nicht zu niedrig angesetzt werden. Daher erfolgte eine Anpassung.

 

Fallbeispiel 1: Ein allein reisender Flüchtling erhält 359 Euro im Monat.
Davon entfallen 216 Euro auf die Verpflegung. 143 Euro sind Taschengeld. Lebt der allein reisende Flüchtling in einer Notunterkunft mit Gemeinschaftsverpflegung, so erhält er lediglich das  Taschengeld.

Fallbeispiel 2: Ein Ehepaar mit zwei Kindern im Alter von zehn und drei Jahren, das in einer Wohnung untergebracht wird, erhält derzeit 1.112 Euro. Dies setzt sich so zusammen: Der Familienvorstand (z.B. der Ehemann) erhält 359 Euro, der weitere Erwachsene (z.B. die Ehefrau) 287 Euro. Für das zehnjährige Kind gibt es 249 Euro, für das dreijährige Kind 217 Euro. Diese vierköpfige Familie erhält folglich insgesamt 1.112 Euro an Verpflegungs- und Taschengeld. Zudem werden der Wohnraum zur Verfügung gestellt und z.B. Heizkosten übernommen. Ein vergleichbares deutsches Ehepaar mit Kindern, das auf Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II angewiesen ist, würde ebenfalls den Wohnraum und Heizkosten bezahlt bekommen und zudem mit 1.221 Euro mehr Geld als die Familie im Fallbeispiel 2 erhalten (+ 109 Euro).

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Volkshochschul-Programm 02/2018