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Die Geschichte Bühlertanns

Die Geschichte Bühlertanns beginnt mit der Gründung durch Mönche der Stöckenburg bei Vellberg. Bühlertann entwickelte sich rasch, hatte jedoch in späteren Jahrhunderten auch immer wieder erhebliche Rückschläge zu verkraften. Von gewisser politischer Bedeutung war einige Zeit die oberhalb von Bühlertann gelegene Tannenburg, die auch Sitz eines Oberamtmannes war. Heute präsentiert sich Bühlertann als aufstrebende Gemeinde im oberen Bühlertal.Baugebiet Kreuzäcker

 

1478 Bühlertann, früher Tann an der Bühler, schmiegt sich hinein in das Tal der Bühler, umgeben von den Ellwanger Bergen. Vermutlich von Mönchen der Stöckenburg bei Vellberg gegründet, hat sich Bühlertann sehr rasch entwickelt und wurde bald zur Pfarrei des Landkapitels Hall und "Mater" von Ober- und Untersontheim.

 

Seine Lage im Grenzgebiet zwischen den Ländereien der Reichsschenken von Limpurg und des Klosters Ellwangen verschaffte ihm eine bedeutende Rolle im oberen Bühlertal. In einer Haller Urkunde aus dem Jahre 1227 ist bereits eine Berechtigung des Ellwanger Abtes in Bühlertann nachgewiesen. Ungefähr in der genannten Zeit wird auch die Tannenburg zum ersten Mal erwähnt. Diese war zum Schutz der ellwangerischen Besitzungen in unserem Gebiet und wohl auch zum Schutze des damals schon freien Marktes Bühlertann errichtet worden.

 

"Bühlertanner Maß"

Im Jahre 1337 besaß Bühlertann bereits 2 Höfe, 6 Huben, 15 Lehren, 1 Badestube, 236 Morgen Steueräcker und 91 Hofstätten. Es war Sitz des Hochgerichts für das Amt Tannenburg und besaß schon damals das Marktrecht, das im Ellwanger Gebiet zu dieser Zeit nur noch die Stadt Ellwangen hatte. Wiederholt wurde Bühlertann im 14. und 15. JahrhuBlick auf den Ortskernndert sogar in kaiserlichen Schutzbriefen an die Abteil Ellwangen erwähnt.

 

Aus der Tatsache, dass Bühlertann das Recht der Zollerhebung und sogar eine eigene Verwaltung von Maß und Gewicht besaß, kann seine Stellung ermessen werden. In Rechnungen aus dem Jahre 1398 kann man von einer Anzahl Dinkel "Bühlertanner Maß" lesen. Zu dieser Sonderstellung kam noch das Geleitrecht gegen Hall zu. Die Lage an der Salzstraße nach Ulm und ins Bayerische führten schon frühzeitig zur Gründung einer Posthalterei und mehrerer Gasthäuser, da Pferde zum Vorspannen oder Austauschen zur Verfügung stehen mussten.

 

Die Tannenburg wurde im Jahre 1431 zum Sitz eines fürstpröbstlich-ellwangischen Oberamts erwählt. Bühlertann war demnach von alters her nicht eine rein landwirtschaftliche Gemeinde. Das rege geschäftliche Leben führte 1478 zum Bau eines Tanzhauses! 

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Volkshochschule Herbstsemester 2019 - Programm Außenstelle Bühlertann