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Öffentliche Ausschreibung nach VOB - Friedhofsanlagen

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Erneute öffentliche Auslegung Gewerbegebiet Hag

Artikel vom 09.07.2018

Amtliche Bekanntmachung

Erneute öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfes "Gewerbegebiet Hag" in Bühlertann

Der Gemeinderat hat am 20.06.2018 in öffentlicher Sitzung den Entwurf des Bebauungsplans "Gewerbegebiet Hag" in Bühlertann einschließlich der Satzung über die örtlichen Bauvorschriften zu diesem Bebauungsplan gebilligt und beschlossen, diesen nach § 3 Abs. 2 BauGB erneut öffentlich auszulegen.
Maßgebend sind der Bebauungsplan mit Textteil (planungsrechtliche Festsetzungen und örtliche Bauvorschriften) und Begründung vom 20.06.2018, gefertigt vom Landratsamt, Fachbereich Kreisplanung.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes ist im folgenden Kartenausschnitt dargestellt:

 



Die Entwürfe des Bebauungsplanes und der Satzung über die örtlichen Bauvorschriften zu diesem Bebauungsplan werden mit Begründung und Textteil vom 09.07.2018 bis einschließlich 23.07.2018 im Rathaus öffentlich ausgelegt.
Im Rahmen der öffentlichen Auslegung vom 24.11.2017 bis 05.01.2018 sind keine weitergehenden umweltbezogenen Stellungnahmen eingegangen.

Folgende Arten umweltbezogener Informationen zu diesem Bebauungsplan sind verfügbar:
- Untersuchung zur Eingriffsregelung gemäß § 1a Abs. 3 Baugesetzbuch. Die wesentlichen Inhalte sind:
In der Eingriffsregelung werden die Schutzgüter Tiere und Pflanzen, Boden, Wasser, Klima und Luft sowie Landschaft hinsichtlich ihres Bestandes untersucht und die Auswirkungen des Eingriffs auf diese Schutzgüter ermittelt. Besondere Auswirkungen hat das Vorhaben auf die Schutzgüter Pflanzen und Tiere sowie Landschaft. Um diese zu mindern und auszugleichen, werden umfangreiche Maßnahmen im Bebauungsplan sowie direkt angrenzend festgesetzt. Außerdem wird der verbleibende Ausgleich über eine monetäre Geldzahlung ausgeglichen.


- Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung sowie Ergänzende faunistische Untersuchungen vom 19.10.2014 sowie 05.10.2016
Die wesentlichen Inhalte sind:
Innerhalb des Geltungsbereiches befindet sich kein Revier der Feldlerche. Außerhalb des Geltungsbereiches liegen zwei Reviermittelpunkte innerhalb der Kulissenmeidungsdistanz. Somit muss davon ausgegangen werden, dass durch das geplante Gewerbegebiet zwei Brutpaare der Feldlerche ihr Revier aufgeben werden. Daher ist für die Feldlerche eine vorgezogene Maßnahme (CEF) notwendig. Der Gewässerrandstreifen entlang des Eierbaches ist als Fortpflanzungsstätte des Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulings einzustufen. Dieser wird jedoch durch das geplante Gewerbegebiet nicht beeinträchtigt. Somit sind keine Maßnahmen notwendig.


- Geräuschkontingentierung vom 19.07.2017
Die wesentlichen Inhalte sind:
Die Gewerbeflächen werden kontingentiert, so dass die Grenzwerte bei den maßgeblichen Immissionsorten eingehalten werden.
- Geotechnisches Erschließungsgutachten vom 07.11.2016 Die wesentlichen Inhalte sind: Es wurden fünf Bohrungen entlang der geplanten Erschließungsstraßen durchgeführt. Daraus können auch erste Rückschlüsse auf die Bauflächen gewonnen werden.


Dem Bebauungsplan ist ein Umweltbericht mit umweltbezogenen Informationen beigefügt. Die wesentlichen Inhalte sind:
- Darstellung der übergeordneten Planungen (Regionalplanung und Bauleitplanung)
- Zu beachtende Schutzvorschriften und Restriktionen
- Bestandsanalyse mit Bewertung und Prognose der Umweltauswirkungen bei Durchführung sowie Nichtdurchführung der Planung
- Maßnahmenkonzeption zur Kompensation der Umweltauswirkungen.
Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 4a Abs. 3 BauGB Stellungnahmen nur zur Erweiterung des Plangebietes um die Linksabbiegespur an der L 1060 sowie den Ausschluss von Einzelhandel im ausgewiesenen Dorfgebiet abgegeben werden können. Die bisher eingereichten Stellungnahmen behalten weiterhin ihre Gültigkeit und wurden im Zuge des Satzungsbeschlusses bereits am 20.06.2018 behandelt.


Während dieser Auslegungsfrist können beim Bürgermeisteramt während der üblichen Dienststunden Stellungnahmen mündlich zu Protokoll oder schriftlich beim Bürgermeisteramt eingereicht werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben. Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, wenn mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können. Der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung und die auszulegenden Unterlagen sind zusätzlich im Internet auf der Homepage der Gemeinde Bühlertann eingestellt.

gez. Dambacher
Bürgermeister


Unter nachfolgendem Link können alle Unterlagen heruntergeladen werden:

 

https://cloud.lrasha.de/index.php/s/TdcNJvjMXHEk607

Weitere Informationen

Hinweis

Die Inhalte werden von der Gemeinde Bühlertann gepflegt. Bei Fragen oder Anregungen bitte an die Gemeinde Bühlertann wenden.

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Hauptstraße 12
74424 Bühlertann
Tel.: 07973 9696-0
Fax: 07973 9696-33
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