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Bürgerinformationsversammlung vom 27.11.2017

Artikel vom 30.11.2017

Bürgerinformationsversammlung vom 27.11.2017
Vorstellung der Lösungsvarianten einer zentralen Bushaltestelle

Rund 300 Mitbürgerinnen und Mitbürger informierten sich im Rahmen einer Bürgerversammlung über die aktuellen Planungen einer zentralen Bushaltestellenlösung im Ortskern Bühlertann. Bürgermeister Michael Dambacher freute sich über das rege Interesse und die Teilnahme der Bürgerschaft, die sich Informationen aus erster Hand einholten und den Planungsprozess so kritisch und offen zugleich mitbegleiten könnten.

In seinen einführenden Worten zeigte BM Dambacher die aktuelle Situation an der Bushaltestelle Kirchplatz deutlich auf -  Berufs- und LKW-Verkehr, zugleich vier stehende Busse am St.-Georgs-Platz, fehlende Buswartehäuschen, keine Barrierefreiheit, gefährliches Überqueren der Ortsdurchfahrt, An- und Abfahrten an den angrenzenden Parkplätzen. All diese Punkte wurden auch von der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH in einer städtebaulichen Grobanalyse und im Zuge der Erstellung eines Gemeindeentwicklungskonzeptes als Handlungsfelder klar definiert. Auch von Seiten der Bürgerschaft wurden im Rahmen einer Bürgerwerkstatt diese Missstände bemängelt und eine Lösung der Problemstelle eingefordert. Gemeinsam mit dem Architektur- und Städtebaubüro Bloss aus Stuttgart und dem Ingenieurbüro a2Plan aus Westhausen wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Lösungsvarianten einer zentralen Bushaltestelle erarbeitet und intensiv auf ihre Realisierbarkeit mit Fachämtern, Behörden und Busunternehmen hin geprüft.

Frau Magdalena Bloss stellte im Einzelnen die Planungsschritte und die letztlich beiden verbleibenden Lösungsvarianten, die einen Abriss des Raiffeisenbankgebäudes und des Anwesens Pfarrstraße 10 für die Schaffung einer zentralen Bushaltestelle in Kombination mit einem Ärztehaus vorsehen, vor.

Ergänzend zu den Ausführungen seiner Vorredner legte Dr. Rainer Matysik, nicht in Eigenschaft als Gemeinderat, sondern als örtlich praktizierender Arzt eindringlich dar, wie es um die künftige ärztliche Versorgung im ländlichen Raum bestellt sein wird. Zahlreiche Arztpraxen suchen bereits vergeblich einen Nachfolger. Auch in Bühlertann bemüht sich Dr. Matysik schon seit geraumer Zeit um einen Kollegen, der mit ihm gemeinschaftlich eine Praxis leitet. In den aktuellen Räumlichkeiten, die nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen, wird kein neuer Arzt einziehen. Er spricht sich daher auch klar für eine zentrale Bushaltestelle mit einem neuen modernen Ärztehaus in unmittelbarer Nähe zum bisherigen Standort aus. Nur so bestehe überhaupt die Chance, die ärztliche Grundversorgung sicherzustellen und um weitere Angebote, wie z.B. Facharzt, Zahnarzt, Logopäde oder Physiotherapie zu ergänzen.

Im Anschluss an die Präsentation wurden von verschiedenen Bürgerinnen und Bürgern Fragen zu den vorgestellten Plänen vorgebracht. So wurde u.a. kritisiert, dass man aus Sicht der Verfechter der Lösungsvariante Bühleraue das Thema Hochwasserschutz nochmals genauer und mit Nachdruck gegenüber dem Landratsamt verfolgen solle. Der Kritik entgegnete BM Dambacher unmittelbar mit der Antwort, dass eine Bebauung im ausgewiesenen Überschwemmungsschutzgebiet nicht möglich sei. Bei einer Auffüllung des betroffenen Areals müssten neue Retentionsflächen in unmittelbarer Nähe wiederum geschaffen werden und der Übergang zur Kirchstraße sei ebenso nur schwierig gestaltbar. Er betonte, dass in Abstimmung mit den Fachbehörden alle Lösungsvarianten ausgiebig und intensiv beraten und teilweise verworfen werden mussten. Sowohl Gemeinderat als auch Verwaltung seien stets an einer sinnvollen und kostengünstigen Lösung interessiert gewesen. Nach Abwägung aller Fakten und Möglichkeiten bietet sich für Bühlertann hier die einmalige Chance einer zukunftsorientierten Neugestaltung des Ortskernbereichs. Es liegen bereits Anfragen von interessierten Investoren, Ärzten, Logopäden und Physiotherapeuten vor, die sich vorstellen könnten in einem zentral gelegenen Ärztehaus mit direkter ÖPNV-Anbindung zu praktizieren.

Für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, stellen wir die gezeigte Präsentation im Nachfolgenden zur Verfügung.

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