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Öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfes "Gewerbegebiet Hag" in Bühlertann

Artikel vom 21.11.2017

Öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfes "Gewerbegebiet Hag" in Bühlertann Der Gemeinderat Bühlertann hat am 25.10.2017 in öffentlicher Sitzung den Entwurf des Bebauungsplans "Gewerbegebiet Hag" in Bühlertann einschließlich der Satzung über die örtlichen Bauvorschriften zu diesem Bebauungsplan gebilligt und beschlossen, diesen nach § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen. Maßgebend sind der Bebauungsplan mit Textteil (planungsrechtliche Festsetzungen und örtliche Bauvorschriften) und Begründung vom 25.10.2017, gefertigt vom Landratsamt, Fachbereich Kreisplanung. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes ist im folgenden Kartenausschnitt dargestellt:

Die Entwürfe des Bebauungsplanes und der Satzung über die örtlichen Bauvorschriften zu diesem Bebauungsplan werden mit Begründung und Textteil vom 24.11.2017 bis einschließlich 05.01.2018 im Rathaus öffentlich ausgelegt.
Bestandteil der ausgelegten Unterlagen sind auch die bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen:
- Regierungspräsidium Stuttgart vom 09.08.2016:
o konkretere Darlegung des Bedarfes an Gewerbeflächen
o Konkretisierung des Hinweises zu möglichen Kulturdenkmalen
- Regionalverband Heilbronn-Franken vom 10.08.2017:
o konkretere Darlegung des Bedarfes an Gewerbeflächen
- Landratsamt Schwäbisch Hall vom 04.08.2017:
o Festlegung von Minimierungs- und Ausgleichsmaßnahmen
o Empfehlung zur Erstellung eines Lärmgutachtens
Folgende Arten umweltbezogener Informationen zu diesem Bebauungsplan sind verfügbar:
- Untersuchung zur Eingriffsregelung gemäß § 1a Abs. 3 Baugesetzbuch.
Die wesentlichen Inhalte sind:
In der Eingriffsregelung werden die Schutzgüter Tiere und Pflanzen, Boden, Wasser, Klima und Luft sowie Landschaft hinsichtlich ihres Bestandes untersucht und die Auswirkungen des Eingriffs auf diese Schutzgüter ermittelt. Besondere Auswirkungen hat das Vorhaben auf die Schutzgüter Pflanzen und Tiere sowie Landschaft. Um diese zu mindern und auszugleichen, werden umfangreiche Maßnahmen im Bebauungsplan sowie direkt angrenzend festgesetzt. Außerdem wird der verbleibende Ausgleich über eine monetäre Geldzahlung ausgeglichen.
- Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung sowie Ergänzende faunistische Untersuchungen vom 19.10.2014 sowie 05.10.2016
Die wesentlichen Inhalte sind:
Innerhalb des Geltungsbereiches befindet sich kein Revier der Feldlerche. Außerhalb des Geltungsbereiches liegen zwei Reviermittelpunkte innerhalb der Kulissenmeidungsdistanz. Somit muss davon ausgegangen werden, dass durch das geplante Gewerbegebiet zwei Brutpaare der Feldlerche ihr Revier aufgeben werden. Daher ist für die Feldlerche eine vorgezogene Maßnahme (CEF) notwendig. Der Gewässerrandstreifen entlang des Eierbaches ist als Fortpflanzungsstätte des Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulings einzustufen. Dieser wird jedoch durch das geplante Gewerbegebiet nicht beeinträchtigt. Somit sind keine Maßnahmen notwendig.
- Geräuschkontingentierung vom 19.07.2017
Die wesentlichen Inhalte sind:
Die Gewerbeflächen werden kontingentiert, so dass die Grenzwerte bei den maßgeblichen
Immissionsorten eingehalten werden.
- Geotechnisches Erschließungsgutachten vom 07.11.2016
Die wesentlichen Inhalte sind:
Es wurden fünf Bohrungen entlang der geplanten Erschließungsstraßen durchgeführt. Daraus können auch erste Rückschlüsse auf die Bauflächen gewonnen werden. Dem Bebauungsplan ist ein Umweltbericht mit umweltbezogenen Informationen beigefügt. Die
wesentlichen Inhalte sind:
- Darstellung der übergeordneten Planungen (Regionalplanung und Bauleitplanung)
- Zu beachtende Schutzvorschriften und Restriktionen
- Bestandsanalyse mit Bewertung und Prognose der Umweltauswirkungen bei Durchführung sowie Nichtdurchführung der Planung
- Maßnahmenkonzeption zur Kompensation der Umweltauswirkungen.
Während dieser Auslegungsfrist können beim Bürgermeisteramt während der üblichen Dienststunden Stellungnahmen mündlich zu Protokoll oder schriftlich beim Bürgermeisteramt eingereicht werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben. Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, wenn mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.
gez. Dambacher
Bürgermeister


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